Nervensystem entspannen

Endometriose: als ich die Ursache verstand, begann meine Heilung

Wenn du Endometriose hast, kennst du das wahrscheinlich:

Du recherchierst stundenlang. Du liest Bücher und hörst Podcasts. Du probierst Nahrungsergänzungsmittel.

Du testest glutenfrei, ketogen, Low Carb, Paleo, High Protein, Intervallfasten oder die nächste Ernährung, die gerade im Trend ist.

Und trotzdem wirst du nicht gesund. Genau so ging es mir viele Jahre,

Das Schlimmste war das Gefühl, völlig den Überblick verloren zu haben und komplett das Vertrauen in den eigenen Körper zu verlieren.

Jeder Experte sagt etwas anderes.

Der eine empfiehlt möglichst viel Eiweiß.

Der nächste möglichst viel Fett.

Der nächste schwört auf Eier.

Der nächste auf Fasten.

Der nächste auf Keto.

Und am Ende sitzt man da, hat alles ausprobiert und weiß noch weniger als vorher.

Heute glaube ich, dass viele Frauen nicht deshalb feststecken, weil sie zu wenig tun.

Sondern weil ihnen niemand die wahre Ursache nennt, denn laut Schulmedizin ist die Ursache unbekannt und die Krankheit unheilbar.

Was die Schulmedizin über Endometriose sagt

Wenn du Endometriose hast, wurde dir wahrscheinlich erklärt, dass es sich um eine chronische Erkrankung handelt, bei der gebärmutterähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutter wächst.

Die genaue Ursache gilt bis heute als ungeklärt.

Vermutet werden genetische Faktoren, Hormone, Immunstörungen und verschiedene weitere Einflüsse.

Deshalb konzentrieren sich die meisten Behandlungen auf die Symptome:

  • Schmerzmittel
  • hormonelle Therapien
  • künstliche Wechseljahre
  • Operationen

Auch mir wurden diese Möglichkeiten vorgeschlagen. Mir wurde sogar nahe gelegt, die Gebärmutter herauszuoperieren, aufgrund von Adenomyose und der extremen Schmerzen.

Trotzdem blieb für mich immer eine entscheidende Frage offen:

Warum entsteht Endometriose überhaupt?

Warum entwickelt die eine Frau Endometriose und die andere nicht?

Warum leiden viele Betroffene zusätzlich unter Erschöpfung, Brain Fog, Unfruchtbarkeit, Schilddrüsenproblemen, Hautproblemen oder Verdauungsbeschwerden?

Und warum kommen die Beschwerden bei vielen Frauen selbst nach Operationen wieder zurück?

Auf diese Fragen bekam ich nie eine Antwort.

Bis ich auf die Informationen von Anthony William gestoßen bin.

Die wichtigste Erkenntnis meines Lebens

Der Wendepunkt kam für mich, als ich zum ersten Mal die Informationen von Anthony William gelesen habe.

Zum ersten Mal ergab alles Sinn.

Zum ersten Mal hatte ich nicht das Gefühl, nur Symptome zu bekämpfen.

Sondern endlich die Ursache zu verstehen.

Nach dieser Sichtweise ist Endometriose nicht einfach eine Hormonerkrankung.

Hormone können Beschwerden verstärken, sind aber nicht die eigentliche Ursache.

Die eigentlichen Auslöser sind nach Anthony William Viren, Bakterien, Schwermetalle, Umweltgifte und eine überlastete Leber.

Diese Erreger ernähren sich von bestimmten Stoffen, die wir täglich zu uns nehmen oder mit denen wir in Kontakt kommen.

Dazu gehören unter anderem tierische Hormone aus Milchprodukten, Eier, Umweltgifte, Pestizide, Duftstoffe, Schwermetalle, Kunststoffe und andere Belastungen.

Die dabei entstehenden Stoffwechselabfälle reizen das Gewebe und fördern Entzündungen.

Warum der Körper Endometriosegewebe bildet

Eine der faszinierendsten Erkenntnisse für mich war:

Der Körper arbeitet niemals gegen uns im Gegenteil, er versucht uns immer zu schützen.

Nach Anthony William bildet der Körper das Endometriosegewebe nicht, weil er einen Fehler macht.

Da die Gebärmutter für den Körper höchste Priorität hat und dort neues Leben entstehen soll, versucht der Körper diesen Bereich besonders zu schützen, indem er versucht, belastende Stoffe von der Gebärmutter fernzuhalten und einzuschließen.

Die Gebärmutter steht unter besonderem Schutz, da hier neues Leben ensteht. Die Gebärmutter drückt alles heraus was nicht rein darf und  tut alles dafür, diesen Bereich möglichst sauber und sicher zu halten.

Aus dieser Sicht ist Endometriose kein Zeichen dafür, dass der Körper kaputt ist.

Sondern ein Zeichen dafür, dass er versucht, mit einer enormen Belastung umzugehen.

Warum viele Frauen so starke Blutungen haben

Auch das wurde für mich plötzlich verständlich.

Viele Frauen mit Endometriose leiden unter langen, starken oder sehr belastenden Perioden.

Nach Anthony William versucht der Körper dabei unter anderem, Toxine auszuscheiden.

Viele Frauen berichten, dass ihre Blutungen kürzer, leichter und weniger schmerzhaft werden, wenn sie die Leber entlasten und ihre Ernährung umstellen, sodass Pathogene nicht weiter gestärkt werden und die Leber wieder vollständig entgiften kann.

Bei mir war das ebenfalls eine der Veränderungen, die ich beobachten konnte. Ich hatte normalerweise bis zu 7 Tagen Blutungen und als ich komplett symptomfrei wurde nur noch drei Tage lang.

 

Warum die Schmerzen bei Endometriose so extrem werden können

Eine Frage, die mich jahrelang beschäftigt hat, war:

Warum sind die Schmerzen bei Endometriose oft so unfassbar stark?

Für mich waren sie schlimmer als Wehen. Ich musste mich vor Schmerzen übergeben, hatte Durchfall aufgrund von Darmkrämpfen und verlor oft das Bewusstsein, weil die Schmerzen zu stark waren.

Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie oft ich deswegen in der Schule zusammengebrochen bin.

Ich bin mehrfach auch in der Schule während meiner Periode ohnmächtig geworden – sogar auf Klassenfahrten. Zweimal wurde ich deshalb mit dem Krankenwagen aus der Schule abgeholt.

Als junges Mädchen war mir das unglaublich unangenehm und das schlimmste war, dass ich nicht wusste was mit mir nicht stimmte.

Nach der Sichtweise von Anthony William entstehen diese Schmerzen nicht einfach durch das Endometriosegewebe selbst.

Die eigentliche Ursache sind die Entzündungen, Schwellungen und Neurotoxine, die durch Viren, Bakterien und deren Stoffwechselabfälle entstehen.

Dabei darf man nicht vergessen, dass im Beckenraum unglaublich viele Organe und Gewebe auf engstem Raum zusammenliegen: Gebärmutter, Eierstöcke, Darm, Blase, Nerven, Bänder und Blutgefäße.

Wenn dort Entzündungen entstehen und Gewebe anschwillt, entsteht Druck. Alles hat weniger Platz, Strukturen reiben aneinander, Nerven werden gereizt und die Durchblutung kann beeinträchtigt werden.

Genau dadurch können die Schmerzen so extrem werden.

Besonders während der Menstruation verstärkt sich dieser Prozess häufig noch zusätzlich. Die Gebärmutter zieht sich zusammen, Entzündungen nehmen zu und der Körper versucht gleichzeitig, Belastungen auszuscheiden.

Nach Anthony William kommen zusätzlich Neurotoxine hinzu, die von Krankheitserregern produziert werden. Diese können die Nerven besonders empfindlich machen und die Schmerzempfindung noch verstärken.

Das erklärt aus meiner Sicht auch, warum viele Frauen nicht nur Unterleibsschmerzen haben, sondern gleichzeitig unter Rückenschmerzen, Darmbeschwerden, Übelkeit, Durchfall, Erschöpfung, Brain Fog oder Migräne leiden.

Für mich war das eine der schlüssigsten Erklärungen überhaupt. Denn plötzlich ergab es Sinn, warum die Schmerzen oft so viel stärker sind, als man es allein durch das sichtbare Gewebe erklären könnte.

Heilung beginnt mit Selbstverantwortung

Das war vermutlich die schwierigste Erkenntnis.

Ich musste mir eingestehen, dass kein Arzt, keine Operation, kein Nahrungsergänzungsmittel mich retten konnte.

In dem Moment, als ich verstanden habe, dass mein Körper heilen kann, habe ich beschlossen, die Verantwortung für meine Gesundheit selbst zu übernehmen.

Ich traf die Entscheidung: Ich werde alles tun, was notwendig ist, um gesund zu werden.

Der größte Fehler: Verbesserungen zu erwarten aber alles beim Alten lassen. Wie soll Heilung entstehen in einem Umfeld, mit Gewohnheiten, Routinen und einer Ernährung, die möglicherweise überhaupt erst zu dieser Situation geführt haben?

Viele Menschen wünschen sich Heilung, möchten aber ihr Leben nicht verändern.

Doch Heilung bedeutet Veränderung.

Wenn bestimmte Lebensmittel die Erkrankung verschlimmern, müssen sie gehen.

Wenn bestimmte Gewohnheiten den Körper belasten, müssen sie hinterfragt werden.

Wenn chronischer Stress, emotionale Belastungen oder unverarbeitete Traumata das Nervensystem dauerhaft im Alarmzustand halten, dann müssen diese Themen angeschaut werden.  Deshalb gehören für mich auch innere Heilung, emotionale Verarbeitung und Nervensystemregulation zu einem ganzheitlichen Heilungsweg dazu.

Wenn täglich neue Giftstoffe dazukommen, wird Heilung deutlich schwieriger.

Für mich bedeutete das:

  • keine Eier
  • keine Milchprodukte
  • kein Gluten
  • deutlich weniger Fett
  • deutlich mehr Obst
  • deutlich mehr Gemüse
  • täglich Selleriesaft und andere frische Säfte
  • tägliche Unterstützung der Leber

  

 

Der größte Game Changer: Selleriesaft

Wenn ich eine einzige Sache nennen müsste, die meinen Heilungsweg verändert hat, wäre es Selleriesaft.

Vorher dachte ich, ein Apfel und eine Banane am Tag wären schon gesund. Heute weiß ich, dass mein Körper völlig unterversorgt war – mit Glukose, Mineralstoffen und den Bausteinen, die er für Heilung wirklich braucht.

Nach Anthony William ist Selleriesaft eines der stärksten Heilmittel aus der Natur. Die enthaltenen Natriumsalz-Cluster und bioaktiven Spurenelemente bekämpfen Krankheitserreger, unterstützen die Leber, reinigen das Lymphsystem, stärken die Nebennieren und verbessern die Magensäureproduktion. Dadurch werden Nährstoffe besser aufgenommen und verwertet.

Deshalb empfiehlt er, jeden Morgen etwa 500 ml frisch gepressten Stangenselleriesaft pur und auf nüchternen Magen zu trinken (bei Endometriose sogar bis auf 1 Liter pro Tag steigern) – ohne Apfel, Zitrone oder andere Zusätze. Anschließend sollte man 15 bis 30 Minuten warten, bevor man etwas anderes isst oder trinkt.

Ich weiß noch, wie skeptisch ich am Anfang war. Wie sollte ausgerechnet Selleriesaft einen Unterschied machen?

Heute kann ich sagen, dass er für mich einer der größten Wendepunkte meiner gesamten Heilungsreise war. Mit der Zeit hatte ich mehr Energie, einen total klaren Kopf, eine bessere Verdauung (keinen Endo-Belly mehr) und das Gefühl, dass mein Körper tiefgreifend gereinigt und genährt wird.

Warum fett- und eiweißreiche Ernährung problematisch sein kann

Eine weitere wichtige Erkenntnis auf meinem Heilungsweg war die Rolle der Leber.

Nach Anthony William erschwert eine dauerhaft fett- und eiweißreiche Ernährung die Entgiftungsarbeit der Leber erheblich. Die Leber muss täglich Hormone, Medikamente, Pestizide, Schwermetalle und viele weitere Belastungen verarbeiten. Ist sie gleichzeitig damit beschäftigt, große Mengen Fett zu verstoffwechseln, bleibt weniger Energie für ihre eigentlichen Reinigungs- und Entgiftungsaufgaben.

Gleichzeitig bestehen viele eiweißreiche Ernährungsformen aus großen Mengen Eiern, Milchprodukten und tierischen Lebensmitteln. Nach Anthony William können diese Lebensmittel Viren und andere Krankheitserreger zusätzlich nähren und dadurch Entzündungsprozesse verstärken.

Deshalb setzt sein Ansatz nicht auf High Protein, Keto oder andere Ernährungstrends, sondern auf sogenannte Heilnahrung:

  • frisches Obst
  • Blattgemüse
  • Wildkräuter
  • Kartoffeln
  • Süßkartoffeln
  • Selleriesaft
  • Wildheidelbeeren

Diese Lebensmittel liefern dem Körper Glukose, Mineralstoffe, Antioxidantien und sekundäre Pflanzenstoffe, die Heilung und Regeneration unterstützen können.

Für mich war das eine völlig neue Sichtweise. Jahrelang hatte ich gehört, wie wichtig möglichst viel Eiweiß sei.

Ein weiterer großer Irrtum, dem ich lange geglaubt habe, war die Angst vor Kohlenhydraten.

Kartoffeln gelten heute oft als Dickmacher. Viele Menschen glauben, sie seien „nur Zucker“, hätten zu viele Kohlenhydrate oder würden den Blutzucker ruinieren.

Jedoch ist genau das Gegenteil der Fall.

HeilnahrungKartoffeln gehören zu den wertvollsten Heilnahrungsmitteln überhaupt. Sie liefern dem Körper leicht verfügbare Glukose, wichtige Mineralstoffe und Energie, die jede einzelne Zelle benötigt.

Gerade Menschen mit chronischen Erkrankungen, Erschöpfung oder hormonellen Beschwerden haben häufig leere Glukosespeicher. Der Körper muss dann ständig auf Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol zurückgreifen, um ausreichend Energie bereitzustellen.

Deshalb sind Kartoffeln, Süßkartoffeln, Obst und andere natürliche Kohlenhydratquellen für viele Menschen nicht das Problem, sondern oft ein Teil der Lösung.

Wichtig ist dabei jedoch die Kombination. Glukose kann ihre heilende Wirkung nur dann optimal entfalten, wenn sie nicht gleichzeitig mit größeren Mengen Fett gegessen wird. Befindet sich zu viel Fett im Blut, kann die Glukose schlechter in die Zellen gelangen, wo sie eigentlich dringend gebraucht wird – beispielsweise im Gehirn, in den Muskeln, in der Leber und im Nervensystem.

Stattdessen bleibt sie länger im Blutkreislauf, während die Zellen weiterhin unter Energiemangel leiden. Genau deshalb setzt Anthony William besonders am Vormittag auf eine fettarme Ernährung mit viel Obst, Selleriesaft und anderen natürlichen Glukosequellen.

Auch ich hatte jahrelang Angst vor Kohlenhydraten. Heute gehören Kartoffeln zu den Lebensmitteln, die ich am häufigsten esse. Und ironischerweise wurde meine Gesundheit erst besser, als ich aufgehört habe, Kohlenhydrate zu fürchten und angefangen habe, meinen Körper mit ausreichend Glukose zu versorgen.

 

Mein Fazit

Eine der größten Erleichterungen auf meinem Heilungsweg war zu verstehen, dass nicht meine Gene schuld sind, dass ich kein schlechtes Karma habe und dass mein Körper nicht gegen mich arbeitet.

Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, die Ursache verstanden zu haben. Und noch wichtiger: Zum ersten Mal wusste ich, was ich konkret tun kann.

Jahrelang hatte ich die unterschiedlichsten Trends ausprobiert, viel Zeit, Energie und Geld investiert und trotzdem keine Antworten gefunden. Als ich dann die Informationen von Anthony William entdeckte, wusste ich sofort: Das ist es. Meine Intuition sagte mir, dass ich endlich den Weg gefunden hatte, nach dem ich so lange gesucht hatte.

Also übernahm ich die Verantwortung für meine Gesundheit und begann Schritt für Schritt mein Leben zu verändern.

War das immer einfach? Nein. Heilung braucht Zeit. Oft geht es drei Schritte vor und zwei wieder zurück. Doch genau das gehört dazu.

Bei mir dauerte es etwa dreieinhalb Jahre, bis die Endometriose-Schmerzen vollständig verschwunden waren. Ich kenne mittlerweile aber viele Frauen, die auch an Endometriose gelitten haben und die schon nach einem halben Jahr schmerzfrei waren. Viele andere Symptome verbesserten sich bei mir jedoch schon deutlich früher.

Heute bin ich für dieses Wissen unendlich dankbar. Nach über 20 Jahren Endometriose, Adenomyose, extremen Schmerzen und der Diagnose Unfruchtbarkeit habe ich mein Leben zurückbekommen.

Wenn du gerade selbst betroffen bist, möchte ich dir vor allem eines mitgeben:

Verliere nicht die Hoffnung, der Körper besitzt eine unglaubliche Fähigkeit zur Heilung, wenn wir ihm die richtigen Bedingungen dafür geben.

 

 

Hinweis: Die Inhalte dieses Artikels spiegeln meine persönlichen Erfahrungen und Überzeugungen sowie Informationen wider, die ich im Laufe meiner Heilungsreise kennengelernt habe. Sie dienen ausschließlich der Information und ersetzen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung durch Ärztinnen, Ärzte oder andere medizinische Fachpersonen. Jede gesundheitliche Entscheidung erfolgt in eigener Verantwortung.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert